Wehrpflicht, Ja oder Nein?

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  • Für die Erziehung sollten die Eltern eigentlich sorgen. Dass eine Organisation wie die Bundeswehr deren Job auf strenge Art und Weise erledigen soll, halte ich für etwas übertrieben. Es stimmt, dass es viele respektlose Jugendliche gibt, aber da sollte man immer hinterfragen aus welchem Haushalt diese kommen. Punkt 2 ist an sich kein schlechter Gedanke, aber in der heutigen Zeit gibt es so viele Bündnisse, dass ein Kriegsausbruch andere Nationen als Hilfe mit einschließt, sodass die freiwilligen in der Bundeswehr dort schon ausreichen sollten. Zu Punkt 3 liegt dies zum Teil an dem Schulsystem wie ich finde. Würde man mehr Praktika parallel zur Schule anbieten, wäre es für einige leichter etwas für sich zu finden. Das war selbst bei mir ziemlich knapp zu wissen, was ich eigentlich mal machen möchte. Da waren die Praktika davor einfach nur sinnlos und hatten mit meinem jetzigen Beruf null zu tun. Wie stellst du dir bei Punkt 4 die sinkende Kriminalitätsrate vor? Ich bezweifle, dass die Kriminalität deshalb direkt sinken wird. Punkt 5 halte ich für weit hergeholt, da zum einen die Ernährung eines jeden toleriert werden sollte und zum anderen auch deren Modestil. Ob und wie man dann letzten Endes die ältere Generation mit stolz beglückt, ist dann auch so eine Ansichtssache. In 40 Jahren, wenn wir die älteste Generation sind, werden wir wohl eher auf andere Sachen stolz sein als das unsere Kinder für die Bundeswehr gedient haben.

    zu Punkt 1: wenn ich hier durch meine Stadt laufe, gehören dazu mittlerweile bestimmt 80% der u18- Fraktion, die keine vernünftige Erziehung genossen haben.

    zu Punkt 2: das letzte mal, als wir auf ein Bündnis gehofft haben, haben sich die Japaner gedrückt - Krieg verloren. Zudem: Welches Kriegsland möchte denn ein Bündnis mit Deutschland, welches gerade mal knapp 180.000 Soldaten zur Verfügung stellt?

    zu Punkt 3: ja das deutsche Schulsystem ist kacke. Besonders mit G8 wird die Zeit für Orientierungsmöglichkeiten knapp- da hilft ein Jahr beim Bund schon enorm.

    zu Punkt 4: bessere Erziehung - weniger Kriminalität. Spätestens in zukünftigen Generationen besteht das Potenzial, dass es nach und nach weniger wird, insofern die zukünftigen Eltern eine strengere Erziehung genossen haben.

    zu Punkt 5: vegane Ernährung ist für mich ein unnötiger Modetrend. Selbes gilt für den aktuellen Kleidungsstil der meisten Jugendlichen. Ich möchte keine hirnverbrannten, feminin-gekleideten, nichts schaffenden öko-Enkel haben.

  • Ich kann deine Standpunkte nachvollziehen, jedoch halte ich auch in diesem Zusammenhang eine Wiedereinführung der Wehrpflicht für übertrieben, nur weil 80% als Jugendliche versagt haben und die 20% was mit ihrem Leben anzufangen wissen. Ich habe in meiner Stadt bspw. andere Erfahrungen gemacht bzw. die letzten Jahre ist mir kein "asoziales Kind/Jugendlicher" mehr über den Weg gelaufen. Zu meiner Schulzeit vor 4 Jahren war das noch anders, aber solche Kinder wären vor 30-50 Jahren in der Schule auch vom Lehrer mal so richtig erzogen worden als es noch "legal" war. Ich finde die Lehrer sind da auch ziemlich weich geworden. Bspw. hat ein Klassenkamerad von mir im Unterricht gestört und dann sollte er vor die Tür. Er hat sich geweigert und dann ist die Lehrerin vor die Tür gegangen. Sowas ist schon arg peinlich zumal die Störung nicht so arg war, dass man hätte so reagieren müssen, aber die Tatsache, dass sie den Raum verlässt, zeigt nur, dass der Schüler in diesem Fall die Oberhand hat.

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    "Deine Hure, sie wird jetzt

    von allen Seiten mal genommen

    wie das Volumen des Würfels."

    ShimmyMC - Greenscreen

  • Für die Erziehung sollten die Eltern eigentlich sorgen. Dass eine Organisation wie die Bundeswehr deren Job auf strenge Art und Weise erledigen soll, halte ich für etwas übertrieben. Es stimmt, dass es viele respektlose Jugendliche gibt, aber da sollte man immer hinterfragen aus welchem Haushalt diese kommen. Punkt 2 ist an sich kein schlechter Gedanke, aber in der heutigen Zeit gibt es so viele Bündnisse, dass ein Kriegsausbruch andere Nationen als Hilfe mit einschließt, sodass die freiwilligen in der Bundeswehr dort schon ausreichen sollten. Zu Punkt 3 liegt dies zum Teil an dem Schulsystem wie ich finde. Würde man mehr Praktika parallel zur Schule anbieten, wäre es für einige leichter etwas für sich zu finden. Das war selbst bei mir ziemlich knapp zu wissen, was ich eigentlich mal machen möchte. Da waren die Praktika davor einfach nur sinnlos und hatten mit meinem jetzigen Beruf null zu tun. Wie stellst du dir bei Punkt 4 die sinkende Kriminalitätsrate vor? Ich bezweifle, dass die Kriminalität deshalb direkt sinken wird. Punkt 5 halte ich für weit hergeholt, da zum einen die Ernährung eines jeden toleriert werden sollte und zum anderen auch deren Modestil. Ob und wie man dann letzten Endes die ältere Generation mit stolz beglückt, ist dann auch so eine Ansichtssache. In 40 Jahren, wenn wir die älteste Generation sind, werden wir wohl eher auf andere Sachen stolz sein als das unsere Kinder für die Bundeswehr gedient haben.

    Zu Punkt 4 gibt es nen Fun Fact. In der US. Armee gibt es 1% an Kriminellen und Gang Member. Die CIA hat 2009 glaube ich eine Statistik veröffentlicht dass sich diese 1% exponentiell vermehren werden. Heißt also dass knapp 5000 aktive US. Soldaten aktive kriminelle Aktivitäten durchführen. Gab auch sehr viele Vorfälle von Soldaten die gegen das Gesetzt verstoßen haben aus Gang- oder anderen kriminellen Motiven. Gebe euch beiden Recht. Eine Wehrpflicht soll und kann nicht die Erziehung übernehmen. Klar würde es manchen ein bisschen helfen und gewisse Atribute mitgeben aber sowas verändert dich nicht zu 100%.